Wireframes sind aus der modernen Webentwicklung nicht mehr wegzudenken. Doch was genau ist Wireframing und warum spielt es eine so zentrale Rolle bei der Gestaltung von Websites? In diesem Guide möchten wir dir einen umfassenden Einblick in das Thema geben und aufzeigen, wie du mithilfe von Wireframes den Grundstein für erfolgreiche digitale Projekte legen kannst.
Wireframing bezeichnet das Erstellen einer schematischen Darstellung – oft ein einfaches Gerüst oder eine Skizze – einer Website oder App. Dabei geht es darum, die grundlegende Struktur, Navigation und Anordnung der Elemente festzulegen, bevor das eigentliche Design ins Spiel kommt. Stell dir vor, du baust ein Haus: Bevor du dich um Farben, Möbel oder Dekoration kümmerst, brauchst du einen Grundriss. Genau das leistet ein Wireframe in der digitalen Welt.
Wir konzentrieren uns beim Wireframing auf folgende Aspekte:
Wireframes reduzieren Komplexität und machen eine frühe Abstimmung mit allen Projektbeteiligten möglich. Indem du die Kernstruktur definierst, verhinderst du, dass dein Projekt von Anfang an in der Design- oder Entwicklungsphase ins Stocken gerät. Es bringt erhebliche Vorteile mit sich:
Auch wenn die Begriffe in der Praxis oft durcheinandergeworfen werden, gibt es klare Unterschiede:
In vielen Projekten werden diese Schritte auch teilweise zusammengefasst oder iterativ weiterentwickelt. Für uns ist aber wichtig: Das Wireframing bildet die Basis, auf der alle weiteren Schritte aufbauen.
Am Anfang steht immer die Frage: Was soll die Website oder Landingpage erreichen? Willst du Leads generieren, Produkte verkaufen oder eine Community aufbauen? Je klarer die Ziele sind, desto besser kannst du dein Wireframe darauf ausrichten.
Überlege dir, welche Wege die Besucher auf deiner Website nehmen. Welche Seiten sind relevant, in welcher Reihenfolge sollen sie besucht werden und wie führen wir die User Schritt für Schritt zum Ziel? Das Wireframe sollte diese Wege klar darstellen – etwa durch sichtbare Buttons, Menüstrukturen oder Pfeile.
Besonders in Conversion Funnels – beispielsweise wenn wir auf MasterFunnels.io fertige Funnel-Templates anbieten – ist es entscheidend, dass jeder Nutzer schnell erkennt, wie er zum nächsten Schritt gelangt.
Bevor du dein erstes Wireframe zeichnest, empfehlen wir dir, eine Sitemap zu erstellen. Die Sitemap zeigt alle Seiten- und Unterseiten in ihrer Hierarchie. So behältst du den Überblick, welche Inhalte überhaupt abgedeckt werden müssen. Ein Wireframe kann dann für jede einzelne wichtige Seite oder Landingpage entwickelt werden.
Jetzt wird es konkret: Nimm Papier und Stift oder öffne ein digitales Tool. Skizziere grob, wo Header, Footer und Hauptinhalte sitzen sollen. Markiere Bereiche für Texte, Bilder, Formulare oder Calls-to-Action. Es geht hier nicht um ein schickes Design, sondern um eine schnelle und unkomplizierte Visualisierung.
Tipps für deine Skizzen:
Werden die Anforderungen komplexer, lohnt sich der Einsatz professioneller Tools. Hier ein paar beliebte Lösungen:
Mit diesen Programmen kannst du Wireframes sauber und professionell darstellen. Zudem ermöglichen viele Tools Echtzeit-Kollaboration, was besonders in größeren Projekten hilfreich ist.
Im nächsten Schritt solltest du das erste Wireframe mit deinem Team, deinen Stakeholdern oder Testnutzern besprechen. Frage gezielt nach der Nutzerführung, ob alle wichtigen Elemente leicht zu finden sind oder ob etwas fehlt. Sei offen für Kritik und Verbesserungsvorschläge. Ein Wireframe ist dafür gemacht, schnell angepasst zu werden.
Denke an folgende Aspekte beim Feedback:
Sobald das Feedback eingearbeitet ist, hast du einen gut strukturierten Entwurf, der alle Anforderungen erfüllt. Dieser Entwurf bildet die ideale Grundlage, um nun in die gestalterische Phase zu gehen. Designer können darauf aufbauen und Farben, Typografie sowie Icons auswählen, ohne die Website-Struktur zu verändern.
Bei der Erstellung eines Website-Wireframes gibt es einige bewährte Vorgehensweisen, die dir helfen, Zeit und Ressourcen zu sparen:
Wenn du eine Landingpage oder einen Sales Funnel erstellst, ist Wireframing besonders entscheidend. Die Funnel-Struktur muss den Nutzer systematisch von der ersten Kontaktaufnahme bis zum Kauf (oder einer anderen Konversion) führen. Auf MasterFunnels.io bieten wir bereits optimierte Funnel-Vorlagen für FunnelCockpit an, die auf Conversion ausgelegt sind. Wireframing hilft hier, die einzelnen Schritte noch zielgenauer auf deine Marke und Inhalte abzustimmen.
Typische Bereiche, die in einem Funnel-Wireframe nie fehlen dürfen:
Damit dein Wireframe auch zum Erfolg führt, solltest du typische Fallstricke kennen:
Wireframes lassen sich optimal erstellen, wenn du bereits eine Vorstellung von den Inhalten hast. Ob Texte, Bilder oder Videos – sobald du weißt, welches Material verfügbar ist, kannst du das Layout passgenau planen. Ein Content-First-Ansatz wirkt sich positiv auf die User Experience aus, weil Texte und multimediale Elemente nicht in ein starres Raster gezwängt werden, sondern von Anfang an sinnvoll eingeplant sind.
Ein Wireframe muss nicht statisch bleiben. In manchen Tools kannst du bereits einfache Klickpfade anlegen, um zu simulieren, wie sich die Seite anfühlt. Diese interaktiven Wireframes sind zwar kein vollwertiger Prototyp, ermöglichen aber ein besseres Verständnis der Navigation und Nutzerführung.
Gute UX lebt von kontinuierlichem Feedback. Du kannst bereits in der Wireframe-Phase kleine Usability-Tests durchführen. Bitten die Tester einfach, eine Aufgabe (z. B. „Finde das Kontaktformular“) zu lösen, während sie sich durch dein Wireframe klicken oder scrollen. Notiere dir Beobachtungen und passe das Layout an, bevor du ins kostspielige Feintuning gehst.
Wenn dein Unternehmen oder deine Marke bereits ein Styleguide oder ein Design-System hat, plane dessen Vorgaben schon im Wireframe ein. So stellst du sicher, dass wichtige UI-Komponenten (z. B. Buttons, Formulare, Tabellen) an der richtigen Stelle integriert werden können.
Gerade bei Webseiten, die auf Leads oder Sales abzielen, gelten einige besondere Tipps, um das Potenzial voll auszuschöpfen:
Wireframes können sich stark unterscheiden, je nachdem, wie detailliert sie sind. Es gibt grob zwei Kategorien:
Der Übergang zwischen Low-Fidelity und High-Fidelity ist fließend. Viele Teams steigen mit Low-Fidelity ein und verfeinern das Wireframe später, ohne dabei gleich in die Designphase überzugehen.
Überall, wo Menschen digital interagieren, kommen Wireframes zum Einsatz. Einige Beispiele:
In vielen Webprojekten arbeiten Teams inzwischen agil. Das bedeutet, dass Produkte in kurzen Sprints geplant, gebaut und evaluiert werden. Wireframing passt hervorragend zu diesem Vorgehen, weil es leichtgewichtig ist und schnelle Iterationen erlaubt:
Ein gutes Wireframe konzentriert sich auf die Bedürfnisse der Zielgruppe und die Ziele des Projekts. Dadurch stellst du sicher, dass sich User ohne Umwege zurechtfinden und schneller zur gewünschten Aktion gelangen. Gerade in Conversion Funnels ist die Struktur das A und O. Wenn Nutzer die gewünschten Informationen nicht finden oder sich verlieren, sinkt die Conversion Rate rapide.
Ein sorgfältig erarbeitetes Wireframe bringt hier messbare Vorteile:
Wireframing ist ein unverzichtbarer Schritt im Webdesign- und Entwicklungsprozess. Indem wir frühzeitig ein klares Gerüst für unsere Website oder unseren Funnel erstellen, legen wir den Grundstein für eine überzeugende User Experience und eine hohe Conversion Rate. Ob wir dabei auf Papier skizzieren, ein professionelles Tool nutzen oder unsere Drahtmodelle in Kollaborations-Plattformen mit anderen teilen – wichtig ist vor allem, dass wir uns auf das Wesentliche konzentrieren: die Struktur, den Fluss und die Ziele unserer Website.
Gerade in Kombination mit Conversion-optimierten Funnel-Vorlagen, wie sie bei MasterFunnels.io für FunnelCockpit verfügbar sind, entsteht so eine solide Grundlage für effiziente, leicht zu navigierende und erfolgreich konvertierende Projekte. Mit dem richtigen Wireframe wirst du nicht nur deinem Team, sondern vor allem deinen zukünftigen Nutzern einen riesigen Gefallen tun.
Wie detailliert muss ein Wireframe sein?
Das hängt von der Projektphase und deinem Ziel ab. In frühen Phasen reicht ein Low-Fidelity-Wireframe mit groben Strukturen. Wenn es darum geht, genaue Platzierungen und Abstände zu testen, kann ein High-Fidelity-Wireframe sinnvoll sein.
Brauche ich unbedingt ein Wireframing-Tool?
Für kleine Projekte und erste Ideen reicht manchmal schon Papier und Stift. Für größere oder komplexere Vorhaben sind digitale Wireframing-Tools jedoch sehr hilfreich, weil sie schneller angepasst und mit dem Team geteilt werden können.
Was ist der Unterschied zwischen Wireframes und Mockups?
Wireframes sind eher funktionale Skizzen, die die Struktur zeigen. Mockups sind detailreicher und beinhalten oft schon Farben, Schriften und echte Bilder. Ein Wireframe ist also der erste Schritt, ein Mockup kommt, wenn der Entwurf konkreter wird.
Kann ich Wireframes auch direkt meinen Kunden zeigen?
Absolut. Gerade um Feedback zum Seitenaufbau oder zur Nutzerführung zu erhalten, sind Wireframes ideal. Allerdings solltest du deutlich machen, dass es sich um eine Vorstufe ohne finale Gestaltung handelt.
Wie oft sollte ich meinen Wireframe überarbeiten?
So oft, wie nötig. In agilen Projekten werden Wireframes nach jedem Sprint angepasst, wenn Feedback oder neue Anforderungen auftauchen. Wichtig ist, dass Änderungen in dieser Phase weit weniger aufwendig sind als später im Design oder Code.
MasterFunnels
Die eklusiven Funnel Vorlagen
Egal ob du Coach, Berater oder Agenturinhaber bist. Mit diesen fertigen Funnels sparst du viel Zeit und erzeugst auf Knopfdruck professionelle und funktionierende Marketing-Funnels.
© MasterFunnels.io
Impressum - Datenschutz - Cookies